Der 10-Punkte SMART-Guide
für erfolgreiche Gesundheitsmaßnahmen

Lesedauer: 90 Sekunden

  1. Ein sexy Name für Ihr Event! Nichts ist langweiliger als: „Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz“, „Suchtprävention“, Entspannungskurs“ und „Rückenschule“. Geben Sie Ihren Angeboten frische, provokante und attraktive Namen!
  2. Schluss mit „betreutes Lesen“! Power-Point vorlesen ist peinlich. Ein guter Redner/Seminarleiter kennt seinen Text und nutzt den Beamer maximal für eine bildliche Untermalung seiner Worte.
  3. Weniger ist mehr! Verzichten Sie auf Studienergebnisse und Fachchinesisch! Eine gute Geschichte mit eindrucksvollen Bildern ist wertvoller als Zahlen, Daten und Fakten.
  4. Bleiben Sie am Boden! Häufig meinen Gesundheitsreferenten das „perfekte“ Vorbild abliefern zu müssen. Offenbaren Sie doch mal Ihre eigenen Schwächen. Das macht Sie menschlich und bringt Sie auf Augenhöhe.
  5. Holen Sie Ihre Teilnehmer angemessen ab! Gesundheit ist auch ein unangenehmes, nerviges oder langweiliges Thema. Diskutieren Sie doch mal mit Ihren Teilnehmer warum das so ist, dann fühlt sich auch der Lustlose abgeholt.
  6. Emotion, Emotion, Emotion! Egal ob Lachen, Weinen, Schockieren oder Irritieren. Wenn Sie in Erinnerung bleiben wollen, dann müssen Sie die Emotionen Ihrer Teilnehmer erreichen. Menschen sind nicht rational. Humor, Provokation und Storytelling bewährt sich bei den Profis.
  7. Verhalten ist Psyche! Egal ob Ernährung, Bewegung, Entspannung oder Schlaf – berücksichtigen Sie die Psyche des Menschen. An die Vernunft zu appellieren reicht nicht aus. Schließlich weiß jedes Kind, was allgemein als gesundheitsförderlich gilt.
  8. Bleiben Sie bei den wirklich relevanten Themen! Saufen, Fressen, Rauchen, Zocken, Arbeiten, Aufopfern, Perfektionismus, Motivation, Angst und Sucht sind meist relevanter als Fettsäuren und Sit-Ups.
  9. Gesundheit braucht gutes Marketing! Verkaufen Sie eine Gesundheitsmaßnahme an die schwierigen Zielgruppen und überlegen Sie sich, was derjenige will, der normalerweise niemals zur Gesundheitsmaßnahme gehen würde. Das ist die relevante Zielgruppe. Fragen Sie doch mal in der Marketingabteilung nach guten Ideen.
  10. Qualität statt Quantität! Lassen Sie das Maßnahmen-Roulett bleiben. Sparen Sie viel Geld indem Sie Top-Maßnahmen gezielt platzieren, anstatt wahllos irgendwelche Stationen und Seminare zu geben. Achten Sie vor allem auf Qualität. Großanbieter bieten häufig 0-8-15 Massenprodukte, da deutschlandweite Ausschreibungen für Preisdumping sorgen und sich nur über die Masse rentieren. Auch die Kontrolle der Referenten-Qualifikation läuft eher schlecht als Recht. Halten Sie daher die Augen auf, wer am Ende vor Ihre Mitarbeiter gestellt wird.
By | 2018-05-03T14:54:41+00:00 Januar 5th, 2018|Gesundheitsmanagement|0 Comments