Böse ist gesund? oh ja!

Böse ist gesund Während die Gesundheitsberatung meist an die Vernunft appelliert und sich wünscht, dass der Mensch ein braves Kind ist, gibt es einen starken rebellischen Anteil in uns, der für unsere Gesundheit eine zentrale Rolle spielt. Denn insbesondere für das eigene Wohlbefinden, ist es essentiell in der Lage zu sein, andere Menschen auf die Füße zu treten. "Was für ein Arschloch!". Insbesondere die Kritikfähigkeit beim "Nein-Sagen" ist gefragt. Denn sollten Sie zu harmoniebedüftig sein, wird es schnell passieren, dass Sie Dinge tun, die Sie nicht wollen, für Menschen, die Sie nicht mögen. Wenn wir versuchen uns die Anerkennung von anderen zu erarbeiten, opfern wir uns gerne auf: Wir gehen krank zur Arbeit, machen Überstunden, schlafen wenig, nutzen keine Pausen, sind immer erreichbar, bevorzugen Multitasking und sagen mit stolz "ich bin total gestresst". Wer sich für sein eigenes Wohlbefinden entscheidet, wird ein bisschen böse. Wer ein gesundes Selbstwertgefühl entwickelt, wird von anderen dafür kritisiert werden. Wenn Sie als einziger pünktlich den Arbeitsplatz verlassen, Ihr Smart-Phone abschalten, die Arbeit liegen lassen und die Pausen nutzen, dann müssen Sie Disharmonie und Kritik aushalten können. Der der ein oder andere Neider, wird enttäuscht sein und einen angreifenden Spruch für Sie parat haben, auf den Sie schlagfertig und selbstbestimmt reagieren dürfen. Doch wenn der Humor ernst genommen wird, hört der Spaß auf! Es wird nicht gerne gesehen, dass sich Menschen zu sehr für Ihr Wohlbefinden entscheiden. Im Business soll der Mensch funktionieren wie eine Maschine. Und jeder der sich selbst aufopfert und versucht perfekt zu funktionieren, wird denjenigen verurteilen, der sich selbst erlaubt mal langsam zu machen und gelassen zu bleiben. Wenn Sie sich um Ihre Gesundheit kümmern, dann sind sie kein braver Streber mehr, sondern werden [...]

Wir sind alle voll gestört. Der Umgang mit Schwäche.

Wir sind alle voll gestört. Der Umgang mit Schwäche. "Ich bin doch nicht verrückt?" Der Verstand wehrt sich gegen diese Aussage, denn wer will schon zum Psychologen gehen? Nehmen wir uns also 3-4 Minuten Zeit um uns mit unseren Schwächen auseinander zu setzen, oder machen wir doch lieber die Augen zu und ignorieren das Offensichtliche? Am liebsten wären wir alle perfekt. Nicht erst seit Facebook geben wir uns große Mühe nach außen ein schönes, gepflegten und braves Bild abzugeben. Wir zeigen uns stets von unserer Schokoladenseite und geben unser Bestes. Als Belohnung für angepasst Verhalten erhalten wir ein gutes Zeugnis, herausragende Zertifikate, einen guten Job und ein glückliches Leben.  Wir lernen sehr früh, dass Leistung und Anpassung groß gelobt und belohnt wird und dass "aus der Reihe tanzen" bestraft wird. Was willst du denn mal werden? Reiß dich zusammen? Was glaubst du eigentlich wer du bist? Kann es sein, dass es in einer Leistungsgesellschaft, wie in Deutschland, vielmehr darum geht als Zahnrad eines Systems perfekt zu funktionieren, als darum langfristig glücklich und gesund zu sein? Nicht umsonst, gehen wir trotz Beschwerden zur Arbeit, machen unbezahlte Überstunden, versuchen es allen Recht zu machen und opfern uns auf für Familie, Arbeit oder Körperbild. Wir versuchen Multitasking, können nicht Nein-Sagen und ignorieren unsere Grenzen. Wir identifizieren uns so stark mit unser Leistungsfähigkeit, dass wir eine unglaublich niedrige Fehlertoleranz haben und andere für ihre Schwächen verurteilen, da wird diese bei uns selbst nicht tolerieren können. Man könnte meinen, wir wären nur noch so viel wert wie unsere letzte Leistung. So kommt es, dass wir uns selbst beschimpfen, uns über uns selbst ärgern und uns manchmal sogar hassen für das was wir sind, sobald wir glauben [...]

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